FAQs
Ihre Fragen – unsere Antworten.
Bei weiteren Fragen beraten wir Sie gerne persönlich.
1. Warum FEM-Simulation?
Finite-Elemente-Methode (FEM) Simulationen mit DEFORM ermöglichen die präzise Vorhersage von Materialverhalten, Formänderungen und Spannungsverteilungen bereits in der Konstruktionsphase. Dadurch lassen sich Entwicklungszeiten verkürzen, Kosten reduzieren und Fertigungsprozesse optimieren. Weitere Informationen zu den Vorteilen finden Sie hier.
2. Welche Lizenzmodelle bietet DEFORM?
DEFORM kann grundsätzlich auf beliebig vielen Rechnern installiert werden. Die tatsächliche Nutzung hängt vom gewählten Lizenztyp ab:
- Arbeitsplatzlizenz (Node Locked): DEFORM läuft nur auf dem Rechner, an dem der physische Sicherheitsstecker (Dongle) angeschlossen ist.
- Netzwerklizenz (Floating): Alle Rechner im gleichen Netzwerk können DEFORM starten, die Anzahl der gleichzeitig nutzbaren Instanzen ist jedoch auf die gekaufte Lizenzanzahl begrenzt.
- Distributed Workstation: Die Rechenleistung wird auf einen zentralen Simulationsrechner konzentriert. Andere Rechner im Netzwerk können unabhängig Modelle erstellen und an den Simulationsrechner zur Berechnung senden.
3. Was ist in jeder DEFORM-Lizenz standardmäßig enthalten?
- DEFORM-Preprozessor (Inputmodul mit automatischem Netzgenerator)
- DEFORM-Solution Engine (Berechnungsmodul)
- DEFORM-Postprocessor (umfangreiches Auswertemodul)
- Eine umfangreiche DEFORM-Materialdatenbank
4. Ist es möglich, DEFORM auch ohne FEM-Expertise effizient zu nutzen?
Ja. DEFORM bietet eine intuitive Benutzeroberfläche, umfangreiche Manuals und Beispielmodelle. Schulungen werden gezielt auf Ihren Bedarf abgestimmt, sodass auch Einsteiger schnell produktiv arbeiten können.
5. Wie läuft der technische Support ab?
Konkrete Anfragen oder Herausforderungen werden per E-Mail, telefonisch oder über Online-Meetings besprochen und gelöst. Zusätzlich findet jährlich eine DEFORM-Anwendertagung statt, die umfassende Informationen zu Neuerungen und praxisnahen Use-Cases bietet.
6. Gibt es ein Benutzerhandbuch?
Ja, DEFORM wird mit einem Benutzerhandbuch im HTML-Format sowie als PDF geliefert.
7. Was ist ein DEFORM Template und wozu dient es?
DEFORM Templates sind vorgefertigte Prozessvorlagen, die eine einfache, benutzerfreundliche Oberfläche bieten. Sie erleichtern die Einrichtung von Simulationen für unterschiedliche Fertigungsprozesse. Verfügbare Templates umfassen u. a. Cutting, Cogging, Shape Rolling, Ring Rolling, Extrusion, Spinning, Welding Machining Distortion, Heat Treat und Inverse Heat.
8. Gibt es eine Schnittstelle für DOE?
Ja. Alle Modelle können direkt in DEFORM einer DOE-Studie unterzogen werden. Dafür ist die entsprechende DOE-Lizenz erforderlich.
9. Welche Materialien sind in der DEFORM-Datenbank enthalten?
Die DEFORM-Materialdatenbank umfasst rund 400 Werkstoffe, darunter Stahl-, Aluminium-, Kupfer-, Titan- und Superlegierungen sowie diverse Werkzeugmaterialien.
10. Was ist der Unterschied zwischen DEFORM 2D und 3D?
- DEFORM 2D: Für achsensymmetrische Geometrien oder Bauteile mit ebenem Spannungs- bzw. Dehnungszustand.
- DEFORM 3D: Für komplexe dreidimensionale Geometrien, die sich nicht auf ein 2D-Modell reduzieren lassen. Ideal für realistische Bauteilsimulationen.
11. Welche Systemanforderungen hat DEFORM?
Folgende Mindestanforderung an die Hardware des Simulationsrechners wird empfohlen:
2D:
4 GB RAM,
300 GB freier Festplattenspeicher,
separate Grafikkarte,
Windows 10 (64-bit) oder ausgewählte Linux Konfigurationen
3D:
16 GB RAM,
500 GB freier Festplattenspeicher,
separate Grafikkarte,
Windows 10 (64-bit) oder ausgewählte Linux Konfigurationen
Mit schnelleren Prozessoren und ausreichend Arbeitsspeicher, können die Simulationszeiten noch verkürzt werden.
12. Unterstützt DEFORM parallele Berechnungen?
DEFORM kann Simulationen bereits bei wenigen Prozessorkernen sehr effizient durchführen. Für größere Modelle lässt sich die Rechenzeit zusätzlich über MPI parallelisieren (zusätzliche Lizenz erforderlich).
13. Gibt es Demo-Versionen oder Testlizenzen?
Ja. DEFORM-Testlizenzen sind in Kombination mit Schulungen verfügbar, sodass Sie die Software praxisnah kennenlernen können.
14. Mit welchen regionalen Partnern arbeitet S&I Technologies in Mittel- und Osteuropa zusammen?
- Tschechien und Slowakei: COMTES DFM
- Polen: BPI